Cavalier King Charles Spaniel - Herzensbrecher mit Suchtfaktor

Wir freuen uns sehr, Ihnen das CKCS-Rasseportrait aus dem DEUTSCHEN HUNDE MAGAZIN zum kostenlosen Download für registrierte Nutzer dieser Webseiten anbieten zu können. Wir danken dem GONG Verlag, dem DEUTSCHEN HUNDE MAGAZIN und der Autorin Frau Dr. Brigitte Rauth-Widmann. 

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Cavalier King Charles Spaniel: Wesen und Charakter

Der Cavalier verzaubert Sie. Wie er das macht, lesen Sie in der Rubrik "Rassebeschreibung", "Wesen und Charakter".


Cavalier King Charles Spaniel: Rassegeschichte

Die Geschichte der Cavaliere reicht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Erfahren Sie in der Rubrik "Rassebeschreibung", "Rassegeschichte" mehr über die Rassegeschichte der Cavalier King Charles Spaniel.


Cavalier King Charles Spaniel: Rassestandard

Der offizielle FCI Rassestandard des Cavalier King Charles Spaniel ist in der Rubrik "Rassebeschreibung", "Rassestandard" zu finden.


Cavalier King Charles Spaniel: Gesundheit

Die wichtigsten Themen zur Gesundheit der Cavaliere fassen wir übersichtlich und verständlich zusammen.
Sie finden diese wertvollen Informationen in der Rubrik
"Der Cavalier", "Gesundheit".


Cavalier King Charles Spaniel: Pflege

Welche Pflege braucht der Cavalier? Die wichtigsten Anworten erhalten Sie in der Rubrik "Der Cavalier", "Welche Pflege braucht mein Cavalier?".



Auszug aus dem FCI Standard Nr. 136 vom 04.11.2008 für Cavalier King Charles Spaniel 
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Ursprungsland: 

Großbritannien 

Verwendung:   

Gesellschaftsspaniel

Klassifikation FCI: 

Gruppe 9, Sektion 7, ohne Arbeitsprüfung 

Allgemeine Erscheinung: 

aktiv, anmutig, ausgewogen, mit sanftem Ausdruck 

Wesen: 

unternehmungslustig, liebevoll, absolut furchtlos, fröhlich, freundlich, nicht streitsüchtig, keinerlei Neigung zu Nervosität  

Kopf:

Schädel zwischen den Ohren flach, flacher Stop, Nasenschwamm schwarz und gut entwickelt ohne fleischfarbene Markierungen. Länge des Fang von Stop bis zur Nasenspitze ungefähr 3,8 cm, sich gut verjüngend. Die Partie unter den Augen ist gut ausgefüllt. Jegliches Zeichen eines schwachen, spitzen Fangs ist unerwünscht. Die Lippen sind gut entwickelt, aber nicht hängend. 

Kiefer / Zähne: 

Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen
Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. 

Augen:    

groß, dunkel, rund, nicht vorstehend, mit gutem Abstand voneinander. 

Ohren: 

lang, hoch angesetzt, mit reichlicher Befederung  

Hals:

mäßig lang, leicht gebogen 

Körper:

Rücken: gerade, Lenden: kurz-geschlossen, Brust: mäßig entwickelt,
Rippen: gut gewölbt

Rute:

Rutenlänge im Einklang mit dem Gebäude, gut angesetzt, lustig aber
niemals deutlich über der Rückenlinie getragen.

Pfoten:

kompakt, gepolstert und gut befedert.

Vorderhand:  

Läufe: gerade, mit mittelmäßiger Knochenstärke, Schultern: gut
zurückliegend.

Hinterhand:

Läufe mit mittelmäßiger Knochenstärke, Kniegelenke gut gewinkelt, 
freier, eleganter Bewegungsablauf; sehr viel Schub aus der
Hinterhand, Vorder- und Hinterläufe bewegen sich parallel zueinander.

Haar:

lang, seidig, ohne Locken, leichte Welle erlaubt, üppige Befederung,
darf absolut nicht getrimmt werden.   

Die Farbschläge: 

 

Black and tan:  

Rabenschwarz mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an den Wangen, an den Innenseiten der Ohren, an der Brust, an den Läufen und an der Unterseite der Rute. Die Lohfarbe sollte leuchtend sein.  

 

Tricolour: 

Gut verteiltes und gut unterbrochenes Schwarz-Weiß mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an den Wangen, an der Innenseite der Ohren, an der Innenseite der Läufe und an der Unterseite der Rute.

 

Ruby:  

Einfarbig tiefrot. 

 

 

Blenheim: 

Gut unterbrochene intensiv kastanienrote Markierungen auf perlweißer Grundfarbe. Markierungen am Kopf sind gleichmäßig verteilt und lassen ausreichend Zwischenraum für den sehr geschätzten " Lozenge-Flecken", auch Spot genannt (einzigartiges Merkmal dieser Rasse)

 

 

Gewicht u. Größe: 

Gewicht ca. 5,5 bis 8 kg; ein kleiner, sehr ausgeglichener Hund in diesen Grenzen erwünscht. 


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Der Cavalier King Charles Spaniel ist eine liebenswerte und nicht alltägliche Rasse mit einer langen und erfolgreichen Tradition. Er hat bei Menschen in aller Welt unzählige Liebhaber gefunden und auch bei uns die Herzen vieler Menschen mit seinem anmutigen und charmanten Wesen im Sturm erobert.

ICC CKCS 003Wegen seiner eher geringen Größe und seiner Anpassungsfähigkeit ist er ein ganz idealer Familienhund mit einem ausgeglichenen, fröhlichen und verspielten Wesen. Er ist sehr menschenbezogen, und will immer Teil seiner Familie sein, das bedeutet: er möchte immer gern dabei sein und Aufmerksamkeit geschenkt bekommen.

Wegen seines sanften Wesens und seines seidigen Fells wird er auch oft erfolgreich als Therapiehund eingesetzt. 

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Ein "Cavalier" - so die kurze und passende Abkürzung -  ist nicht ausschließlich ein Schoßhund! Als Welpe ist er äußerst unternehmungslustig und auch als erwachsener Hund liebt er viel Bewegung, er ist temperamentvoll und dabei immer guter Laune.


Er fühlt sich in einer Wohnung ebenso wohl wie in Haus mit Garten - aber ausgiebige Spaziergänge machen ihm immer die größte Freude. Lassen Sie sich daher von den seelenvollen Augen und seinem anmutigen Äußeren nicht täuschen. Der Cavalier ist ein ausgesprochen sportlicher Hund mit viel Ausdauer.

Auf der anderen Seite liebt er Streicheleinheiten über alles - die werden ihm nie zu viel!

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Cavaliere und Kinder vertragen sich in aller Regel ausgezeichnet, daher ist ein Cavalier der beste Spielkamerad, zumal er so gut wie nie zu Aggression neigt, weder Artgenossen noch Menschen gegenüber.

Aber denken Sie immer daran:
Ein Hund ist kein Spielzeug! Aber natürlich kann man mit ihm zusammen ganz toll spielen!

Wichtig ist es, dass die Kinder von Anfang an lernen, den Hund zu respektieren. Das gilt für seinen Schlafplatz ebenso wie für seinen Napf.
Keinesfalls sollte der Cavalier in seiner Ruhephase oder beim Fressen gestört werden.
 

 

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Auch mit anderen in seiner Familie lebenden Vierbeinern, ob Hund oder Katze, schließt er schnell und unkompliziert Freundschaft.

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Die Erziehung des Cavaliers braucht - wie das bei jedem Hund der Fall ist - er eine klare Linie und Konsequenz, wobei man mit Liebe, Geduld, und ein paar Leckerchen ganz viel erreichen kann, weitaus mehr als mit Gemeckere und Geschimpfe.

Doch bereitet es im Allgemeinen keine Probleme, einen Cavalier King Charles Spaniel zu erziehen, denn seine Lernfreude und seine Bereitschaft, Frauchen und Herrchen Freude zu bereiten, ist groß.

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Der Cavalier King Charles Spaniel, wie wir ihn heute kennen, hat eine lange und abwechslungsreiche Vergangenheit. Zeitweise ging er unter in der Vielzahl der Toy-Rassen und war für einige Zeit von der Bildfläche verschwunden.

Der eigentlich Ursprung des Cavalier King Charles Spaniels ist unbekannt. Vermutlich stammt er von größeren Hunden aus Spanien ab, die etwa im 9. Jahrhundert wegen ihrer guten Nase in der Jagd eingesetzt wurden. Ab dem 13. Jahrhundert tritt unser kleiner Spaniel vermehrt in Erscheinung, und man kann seine Entwicklung gut verfolgen, da er auf den Werken berühmter Künstler der folgenden Epochen zu finden ist, zu denen Maler wie van Dyck, Tizian oder der viktorianische Maler Sir Edwin Landseer gehören..

 

 

 

 

 

 

 

 



Zahlreiche Gemälde aus dieser Zeit zeigen kleine Spaniels, die Gruppen von Kindern begleiten, auf dem Schoß adeliger Damen sitzen oder an den Rändern von Bildern auftauchen, die das Familienleben an Königshöfen in Europa darstellen.

Der kleine Toy fand viele Anhänger am englischen Königshof. Er zählte zu den Lieblingshunden der Aristokratie und wurde von König Charles I von England (1600-1649) mit besonderen Privilegien ausgestattet. König Charles I und sein Nachfolger Charles II standen Pate für den Namen "King Charles Spaniel".

 

 

 

 

 

In den folgenden Jahren wurden kurznasige Rassen wie der Mops populär, und so wurde es auch bei den Toy Spaniels Mode, sie mit immer kürzeren Nasen zu züchten, bis sie geradezu Pekingesen ähnelten.  

Anlässlich der CRUFTS DOG SHOW (älteste und größte Hundeausstellung Englands) im Jahre 1926 setzte ein amerikanischer Hundefreund den beachtlichen Preis von je 25 Pfund für die Rückzüchtung eines Rüden und einer Hündin des ursprünglichen Typs aus.

Wohl bekanntester Gewinner der Prämie war „ANN‘S SON“, der den Preis gleich dreimal in Folge gewinnen konnte und heute noch als Stammvater der Rasse gilt, die dann zur Unterscheidung der kurznasigen Vertreter, die man parallel weiterzüchtete, den Namen Cavalier King Charles Spaniel erhielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Fell

Für die Fellpflege benötigen Sie:

1 guten Metallkamm mit einer groben und einer feinen Seite,
1 gute Haarbürste mit Naturhaarborsten und Perlonstiften,
1 Bürste mit Drahtborsten und
   ein rückfettendes Hundeshampoo.

Wenn Sie Ihrem Hund täglich zehn Minuten Pflege zukommen lassen, werden Sie immer einen sauberen Cavalier mit glänzendem Fell, ohne Zotteln und Filzknoten, haben.

Natürlich hat Ihr junger Hund am Anfang wenig Haar und Sie brauchen auch noch nicht so viel Zeit. Aber üben Sie trotzdem jeden Tag. Später werden Sie froh sein, wenn er bereits an die Pflege gewöhnt ist. Stellen Sie den Hund zum Kämmen und Bürsten auf einen Tisch mit rutschfester Unterlage.

Fangen Sie mit den Ohren an.

Dazu verwenden Sie den Metallkamm. Erst kämmen Sie mit der groben Seite die Ohren außen und dann innen gründlich durch. Es darf kein Widerstand mehr fühlbar sein, erst dann benutzen Sie die feine Seite des Kammes.
Besonders hinter den Ohren bilden sich leicht Filzknoten, deshalb bitte täglich kontrollieren! Danach nehmen Sie die Bürste mit den Naturhaarborsten und bürsten den ganzen Körper in Wuchsrichtung des Haares. Am einfachsten geht das, wenn Sie den Hund mit dem Hinterteil zu sich stellen. Täglich hundert Bürstenstriche geben ein schönes, glänzendes Fell. Für die langen Haare an den Läufen, den sogenannten „Hosen" brauchen Sie die Bürste mit den Drahtborsten.

Zum Baden verwenden Sie bitte ein gutes, rückfettendes Hundeshampoo. Spülen Sie immer gut aus, trocknen Sie ihn mit einem Tuch gut ab und kämmen Sie die ganze Haarpracht mit Kamm und Bürste wieder in die richtige Form. Lassen Sie den Hund danach nicht ins Freie, solange er noch nicht ganz trocken ist, außer im Hochsommer.

Den Welpen sollten Sie in den ersten sechs Lebensmonaten überhaupt nicht baden.

Ein ausgewachsener Hund sollte generell nur gebadet werden, wenn es unbedingt nötig ist, bitte nicht öfter als alle drei Monate! Hat er nur schmutzige Pfoten, waschen Sie nur diese mit lauwarmem Wasser aus. Nach einem Spaziergang im Regen halten Sie am besten ein spezielles Trockentuch für Ihren Hund bereit. Nach dem Abrubbeln wird es einfach ausgespült, gut trocken gewrungen und ist so schnell wieder bereit für den nächsten Einsatz. Diese Tücher, ein Vliestuch tut es notfalls auch, haben deutliche Vorteile gegenüber ausrangierten Frotteetüchern, deren Saugkraft nicht so gut ist. Sie trocknen langsam und müssen allzu oft in die Waschmaschine.

Die Zähne

Der Rassestandard des Cavalier King Charles Spaniel sagt dazu aus, dass sich das fertige Gebiss als Scherengebiss ausweisen soll, d.h. dass die oberen Schneidezähne knapp die unteren überlappen. Die Ausprägung als Zangengebiss, also genau aufeinander stehende obere und untere Schneidezähne, ist auch noch statthaft. Es gibt jedoch u.a. auch genetisch-, ernährungs- und haltungsbedingte Fehlstellungen. Wie beim Menschen auch, gehört zur Grundvoraussetzung für einen gesunden Hund mit gesunden Zähnen, dass er von Anfang an ausgewogen ernährt wird. Welpen und Junghunde haben weiche, sehr elastische Kiefer, denen ausgeprägte Zerrspiele (!) und Kauknochen (!) nicht gut tun. Auch kommt es durchaus vor, dass die Milchzähne nicht rechtzeitig ausfallen und sich dadurch die bleibenden Zähne nicht richtig entwickeln können. Kontrollieren Sie dies während des Zahnwechsels regelmäßig und fragen Sie diesbezüglich auch Ihren Tierarzt.

Soll während des Zahnwechsels und auch später etwas Hartes für die Zähne her, dann geben Sie ihm Hundekuchen, damit gibt es keine Schwierigkeiten, denn die Brocken zerspringen beim Nagen und Kauen und schützen so auch später die Zähne vor Zahnstein und anderen Ablagerungen. Nach dem Zahnwechsel sollten Sie Ihren Cavalier behutsam an das Zähneputzen heranführen. In Fachgeschäften erhalten Sie alles erforderliche dazu. Führen Sie die Zahnpflege damit einmal wöchentlich durch.

Die Augen

Während des Schlafes kann sich Augensekret entwickeln und auch tränende Augen können durchaus vorkommen. Als Folge können unschöne Ablagerungen und Abrinnspuren unterhalb des Auges entstehen. Verwenden Sie z.B. fusselfreie Papiertücher und destilliertes Wasser und wischen im Augenbereich sorgsam von innen nach außen. Für Fellverfärbungen hält der Fachhandel entsprechende Mittel vor. Bei einer Augenentzündung sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen.
Nehmen Sie zum Reinigen der Augen keine Kamillenflüssigkeit!

Die Ohren

Da Ihr Cavalier Hängeohren mit längerem Fellbewuchs hat, kann es zu Verfilzungen und Haarknoten kommen, die regelmäßig und sanft ausgekämmt werden müssen. Verkrustungen im Ohrinneren durch Ohrenschmalz und Schmutz können Ohrenentzündungen verursachen und daher empfiehlt sich die Verwendung eines flüssigen Ohrenreinigungsmittels. Zur Häufigkeit der Anwendung gibt es keine generellen Angaben, daher fragen Sie Ihren Züchter und / oder Tierarzt und lassen Sie sich auch in den Gebrauch einweisen. Häufiges Kopfschütteln oder Kratzen am Ohr kann auf einen Fremdkörper oder eine Entzündung im Ohr hinweisen und dann ist der Gang zum Tierarzt oft unerlässlich.

Gesundheits-Checks

Der Tisch, auf dem die Fellpflege stattfindet, eignet sich auch hervorragend, wenn Sie nach dem wöchentlichen Wiegen Ihren Hund dort abstellen und Augen, Ohren und Gebiss kontrollieren. Dazu benutzen Sie bitte nicht nur Ihre Augen, sondern riechen auch an Ohren und Gebiss. So werden Sie schnell merken, dass Ihr Hund bei einem Problem an Ohren oder Zähnen anders, d.h. unangenehm riecht.

Anschließend wird der ganze Welpe abgestreichelt, um zu fühlen und zu sehen, ob kleinere Verletzungen vorliegen, Grannen im Fell stecken oder Parasiten vorhanden sind.
Den Abschluss bildet die Pfotenkontrolle, bei der Sie die Zehen spreizen und die Ballen gründlich untersuchen.

Hunde, die von klein an daran gewöhnt sind, überall angefasst zu werden, haben es auch leichter, wenn sie beim Tierarzt auf dem Untersuchungstisch still sitzen sollen und nehmen es dann auch nicht übel, wenn eine Spritze einmal mehr als einen Piekser hinterlässt.

Floh- und Zeckenbehandlung

Warum eine Prophylaxe gegen Zecken und Flöhe?
Beide können Krankheiten übertragen, die in Deutschland mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Dazu gehört die Borreliose, Babesiose oder einige Wurmarten. Zecken treten nahezu überall auf und, einmal auf das Fell gelangt, bohren sie sich mit ihrem Kopf in die Haut.
Kontrollieren Sie nach Spaziergängen das Fell sorgsam. Haben Sie eine bereits in die Haut verbissene Zecke entdeckt, dann nehmen Sie eine spezielle Zeckenzange, die in jedem Fachhandel erhältlich ist. Lassen Sie sich die Benutzung der Zeckenzange erklären, dann geht es für alle Beteiligte besser ab.
Ist keine Zeckenzange da, dann drehen Sie die Zecke mit den Fingern heraus - die Drehrichtung - ob links oder rechts herum, ist entgegen vielfacher anderer Meinung egal.

Auch Flöhe kann sich der Cavalier überall einfangen und er wird sich dann intensiv an den befallenen Stellen kratzen. Es ist mehr als sinnvoll, hier vorbeugend tätig zu werden. Die Verwendung von Ungeziefer-Halssbändern kann bei Cavalieren nicht unbedingt empfohlen werden. Grund: Wenn der Hund an dem Zeckenhalsband herumbeißt, gekangt der Wirkstoff in seinen Verdauungstrakt und kann zu Vergiftungserscheinungen führen.
Lassen Sie sich rechtzeitig von Ihrem Züchter und/oder von Ihrem Tierarzt beraten.
Bei Auslandsaufenthalten hat es sich bewährt, am Urlaubsort zum nächsten Tierarzt zu gehen und ihn nach den hier notwendigen oder empfohlenen Schutzmaßnahmen für Ihren Hund zu fragen und seinen Rat unbedingt zu beherzigen!

Wurmkur

Ihr Hund sollte regelmäßig entwurmt werden, um Gesundheitsbeeinträchtigungen zu vermeiden.
Die ersten Entwurmungen hat Ihr Welpe schon beim Züchter erhalten. Es ist notwendig, vorbeugend 2-3 mal jährlich eine Wurmkur zu verabreichen, wobei eine der Kuren ca. 2 Wochen vor dem jährlichen Impftermin liegen sollte. Beim Tierarzt gibt es verschiedene Präparate, wichtig ist, dass sie gegen Haken-, Spul- und Bandwürmer wirksam sind.
Fragen Sie Ihren Tierarzt und lassen Sie sich die Anwendung erklären.

Verabreichen von Medizin

Balsam, Creme und Salbe

Damit Salben richtig wirken, müssen sie möglichst lange auf der entsprechenden Hautpartie bleiben. Wichtig ist es, die Paste sanft, aber gründlich einzureiben. Ihr Hund wird instinktiv versuchen, seine Wunden abzulecken - und damit auch die Salbe.

Zwei Tricks, wie Sie ihn davon abhalten: Cremen Sie die betroffenen Stellen direkt vor dem Spazierengehen ein. Oder vor dem Spielen. Der Hund wird dann erst einmal vom Lecken abgelenkt. Wenn das nicht hilft, versuchen Sie es mit Schutzverbänden.


Ohrentropfen

Die Ohrentropfen vorsichtig und möglichst präzise in die größte sichtbare Öffnung des Hundeohres einträufeln. Tipp: Die Flüssigkeit rinnt besser in den gewinkelten Gehörgang, wenn Sie die Ohrmuschel dabei sanft nach hinten und oben ziehen. Halten Sie den Hund unbedingt gut fest, damit er seinen Kopf nicht sofort danach schüttelt. Dann sanft den knorpeligen Gehörgang massieren. Das lassen sich die meisten Hunde gefallen, weil es den Juckreiz stoppt. Außerdem verteilt sich die Flüssigkeit auf diese Weise besser im Gehörgang.


Augentropfen / Salben

Halten Sie Ihren Vierbeiner gut fest. Nehmen Sie ihn am besten auf den Schoß. Dann drücken Sie den Kopf mit dem einen Unterarm sanft an Ihren Oberkörper. Mit Daumen und Zeigefinger des gleichen Armes halten Sie die Augenlider auf, während Sie mit der freien Hand die Tropfen, bzw. die Salbe mit einem Applikator aufs Auge geben.
Vorsicht: Der Applikator darf das Auge nicht berühren! Ist das Mittel an der richtigen Stelle, halten Sie den Hund noch kurz fest, bis er mehrmals geblinzelt hat. Dann verteilt sich das Mittel prima im Auge.

Streicheln, Loben und das Lieblingsleckerchen lassen den Hund die unangenehme Prozedur schnell vergessen.

 

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Der EU-Reisepass für Heimtiere - Pflicht ab 1.10.2004

Im Rahmen der Vereinheitlichung von Regelungen zwischen den EU-Ländern sollte auch das Verreisen mit Haustieren einfacher werden, gleichzeitig aber die Tollwutsituation innerhalb der EU eher verbessert als verschlechtert werden.

Deshalb haben sich Kommissionen zusammengesetzt und - heraus kam:

 

 Der EU-Pass für Hunde, Katzen und Frettchen.

Wie immer reagierte man in Deutschland sehr schnell, so dass im März 2004 die Pläne für die nationale Umsetzung weitgehend fertig waren. Schließlich sollte der neue EU-Pass eigentlich ab Anfang Juli 2004 verpflichtend sein.
 

Ab wann braucht man den EU-Pass?

 
Nun ist es aber nicht so einfach, bei mittlerweile so vielen EU-Mitgliedsstaaten, alles zeitgleich "unter einen Hut" zu bekommen. Also zog sich die verpflichtende Einführung bis zum 1. Oktober 2004 hin. Mit Rücksicht auf einige Länder, bei denen die Einführung nicht so reibungslos verlief, gibt es noch eine Ausnahmeregelung:
Wurde das Haustier (hier: Hund, Katze oder Frettchen) vor dem Stichtag 1.10.2004 gültig gegen Tollwut geimpft, kann der alte, gelbe Impfpass für das Verreisen spätestens noch bis 1.10.2005 verwendet werden unter der Voraussetzung, dass die alten Reisebestimmungen eingehalten werden: also je nach Land amtstierärztliches Gesundheitszeugnis, nicht älter als einige Tage usw.

Diese Auflagen mit Gesundheitszeugnissen und dergleichen entfallen, wenn man einen gültigen (blauen) EU-Pass für sein Haustier mitführt. Ausnahmen: Einreise nach Schweden, Norwegen, Großbritannien und Irland! Hier gibt es Sondervorschriften zur Verhinderung der Tollwuteinschleppung.
 

Ist nun der alte gelbe Impfpass ungültig?

 
Nein. Er hat nach wie vor seine Gültigkeit im Inland. Auch der neue blaue EU-Pass gilt im Inland. Da dessen Ausstellung aber - wie bei allen Dokumenten - erhebliche Kosten verursacht (ca. 20 bis 25 Euro), sollte man ihn wirklich nur dann beantragen, wenn man das Haustier mit über die bundesdeutsche Grenze ins Ausland mitnimmt. Für die Mehrzahl der Katzen und wahrscheinlich auch für viele Hunde trifft dies nicht zu. Dies bedeutet, dass auch die Züchter für ihre Welpen in der Regel vorerst von ihrem Impftierarzt einen normalen gelben Impfpass ausgestellt bekommen.
Ausnahmen davon sind Welpen, die in das Ausland verkauft werden sollen. Hier ist aber die übliche 30 Tage-Frist für die Gültigkeit der Tollwutimpfung zu berücksichtigen bzw. sich beim Veterinäramt über die aktuellen Bestimmungen des Einreiselandes zu erkundigen. Einreisebestimmungen können sich ständig ändern - leider auch in der EU!
 

Wer kann den EU-Pass ausstellen und wie lange dauert das?
 

Durch ein entsprechendes Ermächtigungsschreiben der Veterinärämter können die meisten niedergelassenen Tierärzte einen EU-Pass ausstellen. Das geht meist im Rahmen des normalen Tierarztbesuchs. Wegen der zeitaufwändigen Papierarbeit ist es aber ratsam, sich vorher bei seinem Tierarzt zu erkundigen, wie er dieses Verfahren handhabt. Denn es gibt ein paar wesentliche Voraussetzungen für die Ausstellung des EU-Reisedokuments.
Natürlich muss der Tierarzt über die Dokumente verfügen (teilweise gab es Lieferengpässe), die übrigens alle durchnummeriert sind und auch sonst einem Menschenpass sehr ähneln.

Weiterhin muss das Tier durch einen Mikrochip (ISO-Norm 11784 oder 11785) eindeutig gekennzeichnet sein. Lesbare Tätowierungen (mit Betonung auf "lesbar") werden noch für eine Übergangsfrist anerkannt. Wichtig ist aber auch, dass sich das Tier die Tätowierung ablesen lässt. Manche Hunde schätzen es gar nicht, wenn man ihr Ohr zum Zwecke des Ablesens anfassen oder gar festhalten will! Hier ist der Halter mit dem Chip gut beraten.

Neben der eindeutigen Identifizierbarkeit des Tieres ist zusätzlich eine gültige Tollwutimpfung nötig. Befindet diese sich noch im alten gelben Impfpass, kann der ermächtigte Tierarzt sie in den neuen blauen EU-Pass einfach um tragen, wobei Hersteller, Impfstoffname und Chargennummer angegeben werden müssen.
Das heißt: Nehmen Sie unbedingt den gelben Impfpass und Ihr Tier mit, wenn Sie den EU-Pass beantragen wollen.
 

Wie ist das mit dem Mikrochip?
 

Sollte das Tier noch nicht gechipt sein, dies aber nötig werden, weil keine eindeutige Identifizierung möglich ist, dann kann Ihr Tierarzt auch dies direkt vor Ort ausführen (Kosten ca. 30 Euro).
Das reiskorngroße Teil steckt - steril verpackt - in einer dicken Kanüle und wird wie eine Spritze unter die Haut auf der linken Halsseite injiziert. Bei unseren Cavalierwelpen wird diese Kennzeichnung seit 2001 routinemäßig durchgeführt.

Wird ein Hund erstmalig gechipt, sollte man auch gleich die kostenfreie Registrierung der Mikrochipnummer bei Tasso (dem größten Haustierregister in Deutschland) beantragen. Der Tierarzt hat die Formulare vorrätig und meist werden sie gleich vor Ort ausgefüllt und Ihnen zum Wegschicken ausgehändigt.
Im Gegensatz zu anderen Registern ist die Registrierung bei Tasso kostenfrei. Da sich dieses Register aber überwiegend von Spenden finanziert, bekommt man von Tasso als Registrierungsbestätigung einen kleinen Tierausweis und eine Metallplakette mit einer Spendenaufforderung zugesandt. Es bleibt dem Tierhalter selbst überlassen, ob er spenden will oder nicht, denn die Registrierung an sich ist kostenfrei.

Sie können Ihr Tier aber auch selbst bei Tasso registrieren, indem Sie die Homepage von Tasso aufrufen (www.tasso.net).
Dort geben Sie alle erforderlichen Angaben selbst ein und erhalten kurz darauf per eMail von Tasso die Registrierungsbestätigung; außerdem schickt Tasso per Post den scheckkartengroßen Tierausweis und einen Anhänger mit der Tasso-Registriernummer.

Zwei andere Register, die weit weniger bekannt und teilweise kostenpflichtig sind, sind die sog. IFTA-Datei und das Register des Deutschen Tierschutzbundes. Ob diese allerdings auch über einen "Tiernotruf" für verlorene und gefunden Tiere verfügen, ist mir nicht bekannt.

Braucht man auch noch ein Passbild für den Hund? - Nein. Man muss kein Passbild einkleben, aber man darf! Allein ist das Passbild als Identifizierung nicht jedoch ausreichend.
 

In welche Länder kann ich mit dem EU-Pass reisen?
 

Grundsätzlich: in alle, aber... Die Reiseerleichterungen bestehen vorrangig für EU-Länder. Sonderregelungen gibt es für Schweden, (Norwegen), Großbritannien und Irland.
 

Und was ist mit Nicht-EU-Staaten?


Auch da gibt es Unterschiede:

Zum einen gibt es so genannte "gelistete Drittländer". Das sind in der Regel solche, die einen ähnlich guten Tollwutstatus wie die ursprünglichen mitteleuropäischen Staaten haben. Dazu zählen: Schweiz, Monaco, Liechtenstein, Vatikanstaat, Republik San Marino usw.
 

Norwegen ist zwar auch kein EU-Mitgliedstaat, hat aber Einreisebestimmungen wie Schweden, also relativ strenge Voraussetzungen!
 

Die strengen Einreisebestimmungen gelten für die Staaten, die tollwutfrei sind und es bleiben wollen.
Voraussetzung für die Einreise in solche Staaten ist eine Blutuntersuchung auf schützende Tollwut-Antikörper nach der Impfung. Hier gibt es genaue Vorschriften bezüglich des zeitlichen Abstandes zwischen der Blutuntersuchung und der Impfung, sowie der Zulassung von bestimmten Labors, die diese Untersuchung durchführen können.

Zusätzlich sind vom Reiseland Formulare anzufordern und je nach Land sind kurz vor der Einreise Gesundheitsatteste sowie Bandwurm- und Zeckenbehandlungen nachzuweisen. Für diese Staaten ist übrigens die Mikrochip-Kennzeichnung verpflichtend, eine Tätowierung reicht nicht aus.
 

Noch ein Wort zum Tollwut-Titer (Höhe der Antikörpermenge).
Hier hat sich immer wieder gezeigt, dass eine einzige Tollwutimpfung im Welpenalter nur in den aller seltensten Fällen ausreicht (ca. 80 % Versagerquote).
Die Grundimmunisierung gegen Tollwut besteht grundsätzlich aus zwei Impfungen im Abstand von 4 Wochen. Vielfach unterbleibt die zweite Impfung, der Grund dafür ist schleierhaft. Es ist unbedingt zu empfehlen, auch die zweite Impfung zu geben! Das Fehlen der zweiten Impfung könnte im Zweifelsfall ein geplantes Reisevorhaben zum Scheitern bringen. Abgesehen davon, wäre das Tier auch im Inland bei einem Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier nicht sicher geschützt!
 

Was sind "nicht gelistete Drittländer"?
 

Dies sind Länder, die nicht auf der offiziellen Liste (der EU-Kommission) stehen und daher auch bezüglich der Tollwutsituation in ihrem Land schlechter dastehen als die EU-Länder.
Dazu zu rechnen sind beispielsweise Marokko, Tunesien, Türkei, Bulgarien, Rumänien sowie ehemalige Länder der Sowjetunion, aber auch viele afrikanische und asiatische Länder.
Dort sind die Hauptüberträger der Tollwut oft die Straßenhunde und nicht wie bei uns der Fuchs.
Dies ist dann wichtig, wenn man von dort ein Tier mitbringen möchte (z.B. Urlaub!). Es gelten für Tiere aus diesen Ländern für die Einreise in die EU dann genau die gleichen Bestimmungen, wie wenn man von Deutschland mit einem Hund nach Schweden verreisen möchte: also Chip, Tollwutimpfung, Wartezeit, Bluttest von einem anerkannte Labor mit Mindestantikörpermenge.
Keinesfalls geht dies innerhalb von wenigen Tagen. Für eine solche Prozedur sind Monate nötig! Dies dient nicht dazu, Reisende zu ärgern, sondern die Einschleppung von Tollwutfällen zu verhindern!
Leider ist es immer wieder in den letzen Jahren vorgekommen, dass "gerettete" Straßenhunde aus Risikoländern, beim letzen Fall ein Hund aus Nordafrika, mitgebracht wurden und dann innerhalb von wenigen Wochen die Tollwuterkrankung des Tieres ausbrach. Durch gefälschte Impfdokumente wurde der Umstand anfangs verschleiert. Menschen hatten Kontakt mit dem tollwütigen Tier, wurden sogar gebissen! Und wer denkt bei einem Beißvorfall z. B. in der Kölner Innenstadt gleich an Tollwut?
Doch Tollwut ist auch beim Menschen unheilbar, wenn die Krankheit ausbricht. Es gibt keine Chance, diese Krankheit zu überleben und der Tod ist ein qualvolles Ersticken bei erhaltenem Bewusstsein.
So dient letztendlich dieses Verfahren zum Schutz von vielen Menschen und ihren Haustieren.
 

Und was gibt es sonst noch zu wissen?
 

Natürlich können auch andere Impfungen in den blauen EU-Pass eingetragen (oder auch nachgetragen) werden. Vor der jährlichen Tollwutimpfung muss jeweils der Mikrochip oder die Tätowierung kontrolliert werden (Identitätskontrolle). Manipulationen am Impfpass und/oder -datum gelten als Urkundenfälschung!
 

Der Preis für das Ausstellen des EU-Passes wird Ihrem Tierarzt von seinem Berufsverband vorgeschrieben. Da ein Teil der Kosten in der Konsultation des Tierarztes besteht, ermäßigen sich die Kosten dann, wenn man den Pass im Rahmen einer Impfung ausstellen lässt.
 

Da sich Reisebestimmungen ständig ändern können, sollte man sich im Zweifelsfall vor einer geplanten Reise mit seinem Haustier nochmals genau über die aktuell geltenden Bestimmungen erkundigen.
 

Sehr positiv an der Sache sehe ich die Kennzeichnung der Hunde mit Mikrochip an. Die meisten Mischlinge würden sonst nie eine Identifikation erhalten und hätten im Falle das Abhandenkommens kaum eine Chance, ihren Besitzer wieder zu sehen. Es wird mit der generellen Verbreitung der Transponderkennzeichnung auch immer schwieriger, ein Haustier einfach auszusetzen. Auch dies ist praktizierter Tierschutz!
 

Neben viel "Papierkram", der uns in der Sprechstunde viel Zeit kostet, sehe ich aber im neuen blauen EU-Pass viele gute Ansätze für das Wohl unserer Haustiere und teilweise eine Vereinfachung beim Verreisen.

 

Dr. med. vet. Elisabeth Venzl

 

 

 

 

Dogdancing ist eine Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA und über England ihren Weg auch zu uns gefunden hat.

Der Name sagt es ja auch bereits: Beim Dogdancing führen Hund und Mensch gemeinsam zur Musik rhythmische Bewegungen aus, sie "tanzen" miteinander.

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Die Wurzeln von Dogdancing findet man bei der bekannten Hundesportart Obedience. Beides basiert auf der absoluten Aufmerksamkeit und dem Gehorsam des Hundes. Obedience (engl. „Gehorsam") ist eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt und wird auch als „Hohe Schule" der Unterordnung bezeichnet. 

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Dogdancing stellt noch höhere Anforderungen an Mensch und Tier. Ein perfekt aufeinander eingespieltes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung.

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Eine der Grundübungen ist aufmerksames „Bei-Fuß-Gehen".
Diese Übung wird ausgebaut mit speziellen Kunststücken zu einer tänzerischen, musikalisch präzise abgestimmten Choreographie. 

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Typische Kunststücke sind Beinslalom, Rückwärts gehen, Seitengänge, Drehungen, Pfotenarbeit, Sprünge über oder durch die Arme des Hundeführers, zwischen den Beinen laufen, Männchen machen und Polonaise.

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Gelenkt wird der Hund  durch kleinste Körpersignale und auch
durch kurze verbale Kommandos. 

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Ein Beispiel:
Mensch geht rückwärts, Hund geht vorwärts, dicht am rechten Bein. Hund hält diese Position, ganz gleich ob Mensch vorwärts, rückwärts oder seitlich läuft. 

Für wen und welche Hunde ist Dogdancing interessant?

Grundsätzlich können jeder Hund und jeder Mensch ein Dogdance Team bilden und ihre Tänze zusammen präsentieren. Freundliches, faires  Miteinander ist eine wichtige Voraussetzung, dass aus Hund und Mensch ein Team wird. Dogdance ist eine hervorragende Sportart auch für Hunde, die Vorerkrankungen haben oder schon älter sind, da man den Bewegungsablauf und die tänzerischen Elemente der Gesundheit und dem psychischen Wohlbefinden des Hundes anpassen kann.

Jeder Hund, egal ob Mischling oder Rassehund, darf an den regelmäßig veranstalteten Dogdance-Wettkämpfen teilnehmen. Es gibt, ähnlich den Hunde-Ausstellungen, auch beim Dogdancing Turniere in unterschiedlichem Rahmen, bis hin zu internationalen Turnieren. Es wird unterschieden zwischen Funklassen und offiziellen Klassen.

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Unseren Cavalieren, mit  ihrem aufmerksamen und sportlichen Wesen und dem für diese Rasse typischen „gefallen wollen", kommt diese Art der Freizeitgestaltung sehr entgegen. Die rhythmischen Übungen zusammen mit seinem Menschen sind für Cavaliere ein echtes Highlight, machen Spaß und funktionieren ohne Zwang.

Vielen Dank an Frau Renate Gregersen, Dänemark,
für die Unterstützung und die schönen Fotos!

 

 

Sind Sie Mitglied im ICC? Ist Ihr Cavalier auch schon 10 Jahre alt oder älter, dann teilen Sie dies bitte der Intern Redaktion mit, um in der kommenden INTERN und auf unseren Webseiten veröffentlicht zu werden. Bitte geben Sie folgende Information ab: Zuchtname, WT, Farbe, Besitzer, Foto möglichst im Querformat, 72 DPI, 1200 Pixel breit. (ein Hund pro Foto)

Der Cavalier: geboren am: Alter: Farbe: Besitzer:
 Oleander in Red von der Feuerlilie  23.05.2007  14  blenheim  Neumann
 Allure of Gillbrook  17.06.2007  14  blenheim  Klitta
 Rosebud Kingdom Kalahari  05.09.2007  14  blenheim  Dr. Venzl
 Isadora vom goldenen Mühlbach  04.01.2008  13  blenheim  Blech
 Sweiga´s Frida  09.09.2008  13  blenheim  Steger
 Kathy´s Cavaliere Loulou  18.10.2008  13  ruby  Lange
 My Passion A. Beauty of Kiss  28.01.2009  12  blenheim  Pross
 Nia Currygold Spark of Hope  01.03.2009  12  ruby  Sarnowski
 Candy vom Falkenhof  04.03.2009  12  blenheim  Schwatz
 Little Colani´s Gladdys  21.03.2009  12  blenheim  Haas
 Amy vom Amorbach  18.05.2009  12  blenheim  Florian
 Escada of Gillbrook  05.06.2009  12  blenheim  Klitta
 Euphoria de Cartlege  08.06.2009  12  tricolour  T. und E. Mirbach
 Classic Star Finesse  11.08.2009  12  blenheim  Dr. Nüske
 Rosebud Kingdom Ofira  21.08.2009  12  tricolour  Dr. Venzl
 Unicat Chelsy von der Feuerlilie  31.08.2009  12  tricolour  Steinberg
 Sweiga´s Godric  20.10.2009  12  tricolour  Hannewald
 Angelino vom Ulsenbach  29.11.2009  12  tricolour  Hänchen
 Gibsy Queen of Gillbrook  03.01.2010  11  tricolour  Klitta
 Fred Astaire of Woodville  09.02.2010  11  blenheim  Dr. Venzl
 December von Annie's Rosenhang  23.03.2010  11  blenheim  Gilbert
 Little Colani´s It´s My Life  19.05.2010  11  blenheim  Haas
 Best of Queens Bonny  22.06.2010  11  blenheim  Schages
 Best of Queens Brooklyn  22.06.2010  11  blenheim  Schages
 Best of Queens Bambina  22.06.2010  11  blenheim  Stoltefuß
 Royal Romance A Samba Pa Ti  10.08.2010  11  blenheim  Schiefner
 Beatle vom Rabaukenhof  05.09.2010  11  black & tan  Meiboom
 Sweiga's Indian Rose  26.11.2010  11  blenheim  Steger
 Maggie Mae of Gillbrook  08.03.2011  10  blenheim  Klar
 Ninja vom Paulinenhof  11.04.2011  10  ruby  Dr. Nüske
 Little Colani's Like a Lady  30.05.2011  10  tricolour  Haas
 Ornella of Gillbrook  10.06.2011  10  blenheim  Klitta
 Classic Star Kelly "Curly"  10.07.2011  10  blenheim  Riepen
 Blue Magic`s Yolee  23.09.2011  10  black & tan  Riepen
 Ronja Blackberry Spark of Hope  17.12.2011  10  black & tan  Proß
 Kathy's Cavaliere Padme       24.12.2011  10  ruby  Lange
 Zera vom Kaninchengarten  19.03.2012  10  blenheim  Friedersdorff
 Georgia von Annies Rosenhang  01.04.2012  10  ruby  Rieger
 Classic Star Mia  05.04.2012  10  blenheim  Riepen

Datenstand: 11. April 2022

Klicken Sie auf ein Foto um eine große Version in einem Bildbetrachter zu sehen. Mit der [ESC] Taste können Sie den Bildbetrachter verlassen. 

Hier sind zwei Möglichkeiten zu sehen, wie die Pfoten des Cavaliers aussehen können;

links die „natürliche“ Variante und rechts die „gestylte“.

Was dem Einzelnen besser gefällt ist Geschmacksache.

Was aber keine Geschmacksache sondern notwendig ist, ist die Pflege der „Unterseite“ der Füße.

Auf dem folgenden Bild sind die Füße eines Cavaliers zu sehen, der vorwiegend auf weichem Boden läuft:

Das Haar wird nicht „abgewetzt“ und ist sogar an einer Stelle über dem Ballen leicht verfilzt (rot markiert). In solch einer Verfilzung können sich in schlimmen Fällen, Steinchen, Samenkörner, oder andere Fremdkörper festsetzen und zu Irritationen bis hin zu Entzündungen führen.

Da dieses lange Haar auch länger nass bzw. feucht bleibt wäre dies ein geradezu ideales Milieu für Keime. Nachteilig ist auch, dass dadurch viel mehr Schmutz hängen bleibt und ins Haus gebracht wird.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass der Cavalier damit auf Parkett, Fliesen oder Laminat, wie auf Strümpfen läuft, bzw. rutscht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Fußpflege gehören auch die Krallen, hier zu sehen die sogenannte Daumenkralle; da diese keinen Kontakt zum Boden hat, kann sie nicht abgelaufen werden und muss regelmäßig gekürzt werden.

Gut zu erkennen ist das sogenannte „Leben“, der Bereich der Kralle, in dem Blutgefäße und Nerven verlaufen. Bitte immer darauf achten: Nicht zu kurz schneiden, um Blutungen und Schmerzen zu vermeiden.

Um das „Leben“ besser zu sehen kann eine helle Lampe, hinter den Nagel gehalten, sehr hilfreich sein.

Wer sich nicht mit der Krallenzange an die Nägel seines Lieblings traut, weil sein Cavalier z.B. schwarze Nägel hat, kann es mit einer Nagelfeile für künstliche Fingernägel aus der Drogerie versuchen. Auch einer mit der Zange gekürzten Kralle kann man mit dieser Feile den letzten Schliff verleihen. Mancher Nylonstrupf oder die Ledercouch wird es Ihnen danken.

Sollten Sie sich entschieden haben, die Puschel Ihres Cavaliers nicht dem Wildwuchs zu überlassen, gebe ich Ihnen hier einige Tipps:

Die Puschel zuerst kämmen, danach mit einer Effilierschere zuerst vorne in der Mitte beginnen und dann rund um den Fuß nach hinten arbeiten. Die Effilierschere sorgt für einen natürlicheren Look.

Danach kämme ich die Befederung der Beine nach unten, halte sie mit der Hand hinter der Pfote fest und schneide auch hier angleichend an die Haare des Fußes.

Wie am Anfang des Berichtes erwähnt, sollten die Ballen des Cavaliers ausrasiert oder geschnitten werden. Dazu eigenen sich elektrische Haarschneider oder Scheren (für Anfänger am besten gebogene).

Umgedreht sieht der fertige Fuß dann so aus: 




 Hier ein „fertiger“ Hinterfuß von oben gesehen:

 

 

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

Carmen Krausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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